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Schadstoffmobil

Im Kreis Groß-Gerau haben Privathaushalte, Hobbywerkstätten und Kleingewerbe die Möglichkeit, Schadstoffe (Sonderfallkleinmengen) bei dem so genannten „Schadstoffmobil“ der Firma Meinhardt abzugeben.

Das Schadstoffmobil fährt in einem regelmäßigen Turnus alle Städte und Gemeinden des Kreises Groß-Gerau an. Die Abfuhrzeiten erfahren Sie im Schadstoffkalender.

Bei dem Schadstoffmobil können aus Transportgründen nur begrenzte Schadstoffe angenommen werden:

Für Privathaushalte: max. 20 kg oder 20 Liter

Für Kleingewerbebetriebe: max. 500 kg/Jahr und pro Sammeltag max.100 kg/100 Liter

Gewerbebetriebe, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften einen Übernahmeschein gemäß Nachweisverordnung benötigen, bekommen diesen auf Nachfrage am Schadstoffmobil ausgestellt.

Folgende Sonderabfallkleinmengen können am Schadstoffmobil abgegeben werden:

Flüssige Farben und Lacke, Spraydosen (ohne den "grünen Punkt"), Fotochemikalien, ölverschmutzte Betriebsmittel, lösungsmittelhaltige Abfälle, Holz- und Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Laborchemikalien, Säuren, Laugen (max. in 10 Liter Gebinden), Fette, Öle, PCB-haltige Lampenkondensatoren, Quecksilberthermometer (nicht mehr in Apotheken abgeben), Leime, Klebemittel, Spachtel, Kitte, Fleckentferner, Benzin, Verdünner, Reinigungsmittel, WC-Beckensteine und -Reiniger, Bremsflüssigkeit, Frostschutzmittel, Kaltreiniger, Unterbodenschutz.

Die Sonderabfälle sollten verschlossen und möglichst in den Originalgebinden abgegeben werden.

Aus Kostengründen sollten die Bürger und Bürgerinnen des Kreises die gesetzlich vorgeschriebenen Rücknahmesysteme der Hersteller nutzen und nicht besonders schädliche Stoffe über die Restmülltonne entsorgen.

Folgende Abfälle können über die Restmülltonne entsorgt werden:

Flüssige Dispersionsfarben, eingedickt mit Sägespänen oder Zement und bereits eingetrocknete Dispersionsfarben. Da der Transport mit dem Schadstoffmobil zu teuer und von der Organisation zu aufwendig ist, ist die Annahme von Dispersionsfarben am Schadstoffmobil schon seit der 2. Jahreshälfte 2003 nicht mehr möglich. Die eingetrocknete oder eingedickte Farbe ist kein Sonderabfall und kann über die Restmülltonne entsorgt werden.  

Leere und ausgetrocknete Farb- und Lackgebinde, Leime, Kleber, Spachtel und Kitte sind keine Sonderabfälle, da die Lösungsmittel verdunstet sind und von den festen Resten, sofern sie nicht Schwermetalle oder halogenierte Kohlenwasserstoffe enthalten, keine Umweltgefahren ausgehen.

Folgende Abfälle können bei den Herstellern abgegeben werden (Rücknahmesysteme):

Altöle aus Verbrennungsmotoren und Getrieben sowie mineralische Maschinen-, Turbinen- und Hydrauliköle müssen gemäß der Verwaltungsvorschrift zur Altölentsorgung von jeder Verkaufsstelle für Motor- und Getriebeöle in der Menge des gekauften Öls zurückgenommen werden. Kassenzettel als Nachweis aufbewahren!!!!  

Kfz- und Gerätebatterien (Trockenbatterien) sind gemäß der Batterieverordnung den Händlern zurückzugeben.  

Altmedikamente werden über die Restmülltonne entsorgt. Teilweise nehmen aber auch Apotheken Altmedikamente entgegen. Dies ist aber eine freiwillige Leistung. Bitte sprechen Sie Ihre Apotheke darauf an.  

Restentleerte Spraydosen mit dem "Grünen Punkt" sind über den gelben Sack oder die gelbe Tonne zu entsorgen.  

Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen müssen gemäß dem Elektro- und Elektronikaltgeräte Gesetz ab März 2006 von den Herstellern entsorgt werden. Generell und auch für größere Mengen besteht die Möglichkeit, die Leuchtmittel zum Sonnenwerk Bischofsheim (ehemalige Kompostierungsanlage der Riedwerke) und Abfallzentrum Büttelborn zu bringen. Auch die Wertstoffhöfe im Kreis Groß-Gerau nehen die Leuchtstoffröhren und Lampen in haushaltsüblichen Mengen an.

Alle diese vorgenannten Stoffe werden zwar am Schadstoffmobil noch angenommen, man sollte jedoch bedenken, dass man als Kunde beim Kauf bereits für das Rücknahmesystem des Handels mitbezahlt hat, und dass dem Kreis zusätzliche Kosten entstehen.  

Das Abstellen von Sonderabfall vor Bauhöfen oder an Schadstoffmobil-Standorten bei nicht Anwesenheit des Fachpersonals ist eine widerrechtliche Ablagerung und damit eine strafrechtliche Handlung. Außerdem geht davon eine hohe Gefahr für die Öffentlichkeit aus, wenn er z. B. in die Hände von spielenden Kindern gerät.  

Weitere Informationen zu Sonderabfällen sind bei den kommunalen Abfallberatungen und der Abfallberatung der Riedwerke Kreis Groß-Gerau, Telefon 06152 7119-18, erhältlich.

Hier können Sie sich den Schadstoffkalender downloaden!

 

 

Abfall-Wirtschafts-Service GmbH
Auf der Hardt / An der B42
D-64572 Büttelborn

Telefon: 06152 7119-0
Telefax: 06152 7119-22

info@aws-service.com
www.aws-service.com

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